Ablauf der Therapie

Hier möchte ich Ihnen einen kurzes Abriss davon geben was sie erwartet wenn sie eine Psychotherapie starten:

ERSTGESPRÄCH
Zu Beginn bitte ich sie einen Termin für das Erstgespräch mit mir zu vereinbaren. Dieses Gespräch bietet Raum für ein erstes gegenseitiges Kennenlernen. Mir ist es wichtig, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen und spüren: Hier darf ich so sein, wie ich bin. Eine vertrauensvolle Atmosphäre und eine tragfähige Arbeitsbeziehung sind entscheidende Grundlagen für eine gelingende Therapie. Gemeinsam klären wir die organisatorischen Rahmenbedingungen, gestalten einen Behandlungsvertrag und besprechen, wie ein möglicher gemeinsamer therapeutischer Weg aussehen könnte. 


PROBLEMBESCHREIBUNG
Im Rahmen des Erstgesprächs ist es hilfreich, wenn Sie mir schildern, was Sie aktuell belastet, wobei sie Unterstützung brauchen. Wie zeigen sich Ihre Beschwerden? In welchen Situationen treten sie auf, wie häufig – und wie stark empfinden Sie die Symptome? Auch Ihre bisherigen Bewältigungsversuche sowie prägende Erfahrungen aus der Gegenwart und Kindheit können dabei wichtige Hinweise liefern. Um mir ein erstes Bild von Ihrer aktuellen Lebenssituation zu machen, arbeite ich häufig mit strukturierten Fragebögen. 


MEDIZINISCHE ABKLÄRUNG
Zu Beginn der Therapie bitte ich Sie um eine medizinische Abklärung, da psychische Symptome durch bestehende körperliche Beschwerden oder Grunderkrankungen ausgelöst bzw. verstärkt werden können. So haben z.B. ein chronischer Eisenmangel, ein Mangel an den Vitamin D3 und B12, sowie bestimmte Hormonschwankungen Einfluß auf depressive Verstimmungen, Erschöpfungszustände und Ängste.

ZIELE
Ein wichtiger Teil der Therapie ist die gemeinsame Zielfindung. Was wünschen Sie sich konkret für Ihr Leben – und was möchten Sie durch die Therapie erreichen? Wir formulieren Ziele realistisch und so, dass sie greifbar und erreichbar sind. Statt nur weg von etwas, geht es auch darum, wohin Sie möchten.

PSYCHOEDUKATION
Verstehen, was mit einem passiert ist oft der erste Schritt zur Veränderung. Deshalb ist es mir wichtig, Sie umfassend über Ihre Beschwerden, typische Denk- und Verhaltensmuster sowie unsere therapeutische Vorgehensweise zu informieren. Dieses Wissen – auch Psychoedukation genannt – hilft Ihnen dabei, Symptome besser einzuordnen, es entsteht Orientierung, Sicherheit und ein aktives Mitwirken im Therapieprozess.

THERAPIEBAUSTEINE

Abgestimmt auf ihre individuellen Bedürfnisse wähle ich die passenden therapeutischen Methoden für Sie aus. Dabei greife ich auf ein breites Spektrum bewährter Verfahren zurück – etwa auf Konfrontationsübungen bei Ängsten, kognitive Techniken zur Veränderung hinderlicher Gedanken, den Aufbau neuer Verhaltensweisen oder auch Methoden zur Stressregulation und Achtsamkeit. 


ABSCHLUSS

Wenn Sie sich sicher genug fühlen, um wieder alleine ihr Leben zu gestalten, vereinbaren wir gemeinsam einen Abschlusstermin. In diesem Gespräch schauen wir zurück auf das, was Sie erreicht haben – auf hilfreiche Strategien, innere Entwicklungen und neue Sichtweisen. Ziel ist es, dass Sie mit Zuversicht und gestärktem Vertrauen in sich selbst weitergehen können – gut vorbereitet auf das, was das Leben künftig an Herausforderungen bereithält.


"Making mistakes is better than faking perfection"

(Buddha)